Chipgesteuerter Futterautomat für Katzen – wenn jede Katze etwas anderes frisst


Drei Katzen, drei Fressgewohnheiten – und irgendwann reicht gute Planung allein nicht mehr

Bei mir zuhause leben inzwischen drei Katzen, und spätestens da wurde das Thema Fütterung deutlich komplizierter, als es auf den ersten Blick klingt.


Erwin hat eine Futtermittelallergie und bekommt Pferd und Känguru.

Erna frisst eher in kleinen Portionen über den Tag verteilt.

Und Humboldt bekommt ebenfalls spezielles Futter.


Damit war ziemlich schnell klar: Einfach drei Näpfe hinstellen und darauf vertrauen, dass schon jeder nur das frisst, was für ihn gedacht ist, funktioniert in der Praxis nicht besonders gut.


Vor allem dann nicht, wenn eine Katze langsam frisst, die nächste sehr interessiert an fremden Näpfen ist und man selbst nicht den ganzen Tag danebenstehen möchte.


Genau deshalb wurde das Thema chipgesteuerter Futterautomat für Katzen bei mir irgendwann nicht mehr einfach nur eine technische Spielerei, sondern eine ganz praktische Frage des Alltags.


In meinem Fall nutze ich dafür den chipgesteuerten Futterautomaten von SureFeed. Ich erwähne das hier der Vollständigkeit halber, weil genau dieses System bei mir zuhause im Alltag gut funktioniert.


Am Anfang dachte ich: Das brauche ich nicht

Als ich mich das erste Mal mit einem chipgesteuerten Futterautomaten für Katzen beschäftigt habe, war mein erster Gedanke ehrlich gesagt nicht Begeisterung, sondern eher:

Ganz schön teuer.


Ich dachte lange, dass ich das auch ohne solche Technik irgendwie geregelt bekomme. Ein Napf hier, einer da, ein bisschen aufpassen, Futter wieder wegstellen, später wieder hinstellen — das wird schon gehen.


Und eine Zeit lang ging es auch.

Jedenfalls so halb.


Das eigentliche Problem war nicht das Futter, sondern der Alltag

Bei mir ging es irgendwann nicht mehr nur darum, dass Katzen überhaupt Futter bekommen. Das wäre zu einfach gewesen.


Es ging darum, dass jede Katze ihr eigenes Futter bekommen sollte, ohne dass ich ständig danebenstehen und kontrollieren musste. Und genau das wurde mit der Zeit immer mühsamer.


Denn sobald man mehrere Katzen mit unterschiedlichen Futtersorten und verschiedenen Fressgewohnheiten im Haushalt hat, wird aus dem simplen Thema Füttern schnell eine kleine Daueraufgabe.


Mit Erna fing das Ganze an

Bei Erna war es lange so, dass ich ihr Futter hingestellt habe, sie ein bisschen gefressen hat und dann wieder weggegangen ist.


An sich ist das natürlich erstmal kein Problem. Manche Katzen fressen einfach so.


Das Problem war nur: Ich konnte das Futter dann nicht einfach stehen lassen, weil Erwin es nicht fressen durfte. Also musste ich es wieder wegstellen. Irgendwann später wieder hinstellen. Dann fraß sie wieder ein bisschen. Dann wieder weg. Dann wieder hin.


Dieses ständige Hinstellen und Wegstellen war auf Dauer einfach anstrengend.


Vor allem dann, wenn ich tagsüber unterwegs war. Dann bekam sie natürlich morgens und abends ihr Futter, was grundsätzlich auch in Ordnung war. Aber ich hatte trotzdem das Gefühl, dass diese Lösung für sie nicht ideal war, weil sie eben eher in kleinen Mengen frisst und nicht alles auf einmal.


Dann kam Humboldt dazu – und damit war endgültig Schluss mit Improvisation

Als Humboldt dazukam, wurde mir endgültig klar, dass ich dieses ganze Thema nicht mehr mit Küchenlogistik und guter Hoffnung lösen möchte.


Jetzt hatte ich drei Katzen mit drei unterschiedlichen Anforderungen.


Erwin durfte nicht einfach alles fressen.

Humboldt auch nicht.

Und Erna fraß wieder ganz anders als die beiden.


Ich merkte irgendwann, dass ich beim Füttern nicht mehr entspannt war, sondern ständig innerlich am Kontrollieren:


Wer frisst gerade was?

Wessen Napf muss wieder weg?

Wem stelle ich jetzt welches Futter wieder hin?

Und wer steht schon wieder am falschen Napf?


Spätestens da war klar: Ich brauche eine Lösung, die nicht jeden Tag meine volle Aufmerksamkeit frisst.


Normale Futterautomaten kamen für mich nicht infrage

Normale Futterautomaten für Katzen wären für mich keine wirkliche Lösung gewesen.


Klar, man kann dort Zeiten einstellen, und dann öffnet sich die Klappe zu einer bestimmten Uhrzeit. Das hilft aber nicht, wenn mehrere Katzen zusammenleben und nicht alle dasselbe fressen dürfen oder sollen.


Dann geht der Automat zwar auf — aber eben für alle.

Und genau das wollte ich ja gerade vermeiden.

Für meinen Haushalt war also nicht nur wichtig, dass Futter bereitsteht, sondern für wen es zugänglich ist.


Warum ein chipgesteuerter Futterautomat für mich die sinnvollste Lösung wurde

Der große Vorteil bei einem chipgesteuerten Futterautomaten ist für mich nicht die Technik an sich, sondern das, was sie im Alltag verhindert.

Nämlich dieses permanente Aufpassen.

Der Automat wird auf den Chip der jeweiligen Katze programmiert. Kommt die richtige Katze, öffnet er sich. Kommt eine andere, bleibt er zu.

Und genau das ist in einem Mehrkatzenhaushalt mit Spezialfutter oder unterschiedlichen Futtersorten eine echte Erleichterung.

Heute bereite ich morgens für jede Katze ihr Futter vor, und danach ist das Thema erstmal sauber geregelt.

Jede kann selbstständig hingehen, wenn sie möchte.

Fressen.

Weggehen.

Später wiederkommen.

Und ich muss nicht ständig danebenstehen und Futterpolizei spielen.


Ich wollte die Automaten eigentlich gar nicht noch einmal kaufen

Das ist rückblickend fast das Lustigste an der ganzen Geschichte: Ich wollte diese Geräte eigentlich gar nicht kaufen.

Den ersten hatte ich schon. Und selbst da dachte ich noch: Ja gut, teuer, aber vielleicht hilfreich.

Als ich dann merkte, dass ich im Grunde noch weitere brauchen würde, um das Ganze wirklich sauber zu lösen, hatte ich überhaupt keine Lust darauf. Ich wollte das Geld ehrlich gesagt nicht ausgeben.

Aber irgendwann war der Punkt erreicht, an dem mich dieses tägliche Herumjonglieren mit den Näpfen mehr genervt hat als der Preis der Automaten.

Und ab da war die Entscheidung ziemlich schnell getroffen.


Auch für nicht gechippte Katzen gibt es eine Möglichkeit

Was ich ebenfalls praktisch finde: Wenn eine Katze keinen Chip hat, lassen sich bei manchen Geräten auch kleine Anhänger nutzen, die am Halsband befestigt werden.

Das muss natürlich zur jeweiligen Katze passen. Aber grundsätzlich ist es gut, dass es diese Möglichkeit gibt.


Für wen so ein Futterautomat sinnvoll sein kann

Ich würde niemals sagen, dass jeder Katzenhaushalt sofort einen chipgesteuerten Futterautomaten braucht.


Aber aus meiner Erfahrung kann so ein Gerät sehr sinnvoll sein, wenn:

  • mehrere Katzen zusammenleben
  • unterschiedliche Futtersorten nötig sind
  • eine Katze Spezialfutter oder Allergiefutter braucht
  • eine Katze langsamer frisst als die anderen
  • Futter nicht einfach stehen bleiben kann
  • tagsüber nicht ständig jemand eingreifen kann
  • man das getrennte Füttern im Alltag entspannter lösen möchte


Gerade wenn eine Katze Spezialfutter braucht und eine andere ihr Futter stehen lässt, wird das getrennte Füttern schnell aufwendig. Genau da kann ein chipgesteuerter Futterautomat im Alltag enorm entlasten.


Für mich war das keine Luxusanschaffung, sondern Alltagserleichterung

Am Anfang hätte ich wahrscheinlich selbst gesagt: Das ist doch eigentlich Luxus.

Heute sehe ich das anders.

Für meinen Haushalt war das keine Spielerei, sondern am Ende einfach eine praktische Lösung für ein Problem, das im Alltag immer wieder genervt hat.

Nicht jede Katze braucht so etwas.

Nicht jeder Haushalt muss das genauso lösen.

Aber bei mehreren Katzen mit unterschiedlichen Futtersorten war es für mich irgendwann genau die richtige Entscheidung.

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Mein Fazit

Ich war bei chipgesteuerten Futterautomaten für Katzen lange skeptisch — vor allem wegen des Preises.


Aber je mehr ich im Alltag mit unterschiedlichen Futtersorten, verschiedenen Fressgewohnheiten und mehreren Katzen jonglieren musste, desto klarer wurde mir: Für meinen Haushalt ist das keine überflüssige Technik, sondern eine echte Erleichterung.


Nicht jeder braucht so etwas.

Nicht für jeden Haushalt ist das automatisch die beste Lösung.


Aber wenn mehrere Katzen zusammenleben und nicht einfach alle dasselbe fressen können, kann ein chipgesteuerter Futterautomat den Alltag wirklich deutlich entspannen.


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