Warum ich mich inzwischen fürs Chippen meiner Katzen entschieden habe


Früher war ich bei dem Thema eher zurückhaltend

Beim Chippen dachte ich lange:

Meine Katzen sind zuhause, warum also dieser zusätzliche Schritt?


Vor allem bei Wohnungskatzen wirkt das Thema erstmal nicht besonders dringend. Man denkt schnell, dass schon nichts passieren wird. Und meistens passiert ja auch nichts.


Trotzdem habe ich meine Sicht darauf mit der Zeit verändert.


Entwischen kann schneller passieren, als man denkt

Es braucht nicht immer ein großes Drama. Manchmal reicht schon ein kurzer unbemerkter Moment.


Die Wohnungstür steht einen Augenblick offen.

Jemand kommt oder geht.

Beim Umzug ist plötzlich viel Bewegung.

Eine Katze erschrickt und huscht durch.

Oder sie ist einfach schneller, als man in dem Moment denkt.


Genau das ist für mich der Punkt: Man muss kein Katastrophenszenario aufbauen, um zu sehen, dass so etwas passieren kann.


Bei Kunden habe ich erlebt, dass so etwas tatsächlich passiert

Bei einem meiner Kunden ist genau das schon passiert. Und auch wenn so etwas zum Glück nicht ständig vorkommt, reicht mir persönlich schon der Gedanke, dass es eben doch passieren kann.


Bei Erna dachte ich anfangs auch eher:

Braucht man vielleicht nicht unbedingt.


Inzwischen sehe ich das anders. Nicht, weil ich hysterisch geworden wäre, sondern weil ich das Thema heute praktischer betrachte. Wenn eine Katze gefunden wird und ihr Chip ausgelesen werden kann, ist es einfach ein großer Vorteil, wenn sie auch eindeutig zugeordnet werden kann.


Der Chip allein reicht nicht

Das ist für mich eigentlich der wichtigste Punkt.


Viele denken bei dem Thema vor allem an den Chip selbst. Der ist natürlich die Grundlage. Aber wirklich sinnvoll wird das Ganze erst durch die Registrierung in einem Haustierregister.


Genau deshalb gehört für mich zur Entscheidung nicht nur das Chippen selbst, sondern auch die anschließende Registrierung.


Denn erst dadurch kann eine gefundene Katze im Ernstfall auch wirklich einem Halter zugeordnet werden. Dort werden die wichtigsten Daten hinterlegt – also zum Beispiel die Chipnummer, Angaben zur Katze und die Kontaktdaten des Halters.


Was ich daran besonders sinnvoll finde: Wenn eine Katze tatsächlich einmal verloren geht, hat man nicht erst bei null anzufangen. Man kann die Katze als vermisst melden und je nach Register auch direkt ein Suchplakat erstellen oder herunterladen, mit Bild, Beschreibung und den wichtigsten Angaben. Das lässt sich dann ausdrucken und in der Umgebung aushängen.


Genau dieser praktische Teil macht das Thema für mich nochmal greifbarer. Der Chip ist nicht einfach nur „irgendwo unter der Haut“, sondern Teil eines Systems, das im Ernstfall wirklich helfen kann.


Für mich gehört deshalb beides zusammen: chippen und registrieren. Erst dann wird aus einer guten Idee auch eine echte Absicherung.


Warum die Registrierung für mich genauso wichtig ist wie der Chip

Früher war ich beim Thema Chippen eher zurückhaltend. Inzwischen habe ich meine Meinung geändert.


Nicht aus Angst.

Nicht aus Panik.

Sondern weil ich finde, dass schon ein kleiner unglücklicher Moment reichen kann, damit eine Katze entwischt.


Und wenn sie dann gefunden wird, ist es ein großer Unterschied, ob sie eindeutig zugeordnet werden kann oder nicht. Genau deshalb habe ich mich entschieden, meine Katzen chippen und registrieren zu lassen.


Was das Chippen ungefähr kostet

Die Kosten können je nach Tierarztpraxis etwas unterschiedlich ausfallen. Deshalb würde ich dort einfach direkt nachfragen, was konkret berechnet wird. In der Regel sind es zwischen 30 und 60 Euro.


Für mich war dabei weniger die Frage, ob das unbedingt billig ist, sondern eher, ob ich diese Absicherung im Fall der Fälle sinnvoll finde. Und genau da bin ich inzwischen klar bei ja.


Wie das Chippen beim Tierarzt abläuft

Viele stellen sich das Chippen erstmal komplizierter vor, als es ist. Tatsächlich setzt der Tierarzt den Mikrochip mit einer speziellen Injektionsspritze unter die Haut, meist im Nackenbereich. Das dauert in der Regel nur einen kurzen Moment und braucht normalerweise keine Narkose. Der Chip selbst ist sehr klein und trägt eine individuelle Nummer, über die die Katze später eindeutig zugeordnet werden kann.


Warum die Registrierung genauso wichtig ist wie der Chip

Der Chip allein bringt im Ernstfall noch nicht viel, wenn er nirgends registriert ist. Erst durch die Anmeldung in einem Haustierregister wie TASSO oder FINDEFIX kann eine gefundene Katze auch wirklich ihrem Halter zugeordnet werden. Viele Tierärzte helfen dabei direkt in der Praxis, man kann die Registrierung aber auch selbst übernehmen. Genau dieser Schritt gehört für mich deshalb unbedingt dazu.



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